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Weihnachtsornamente aus Fimo leather



Der Erfinder dieses Materials gehört einfach geküsst. Jedesmal wenn ich damit etwas mache, steht mir direkt ein Grinser im Gesicht. Und nur damit ich es gesagt habe: ich werde für diesen Post weder bezahlt noch habe ich das Material dafür erhalten. Ich mache es und erwähne den Namen, weil ich das Material wirklich mag.



Du brauchst:
Fimo Leather-effekt
Acrylroller oder Pastamaschine
Lochstanzer und Ösen oder Flügelhalter
Band zum Aufhängen
Messer und Schere
Unterlage



Zuerst das Fimo leather in eurer Wunschfarbe gut durchkneten- ich habe für ein Ornament ca. 10g benötigt. Wer eine Pastamaschine hat, sollte das Fimo zuerst etwas flach drücken oder mit dem Acrylroller etwas ausrollen. Anschließend bei Stufe 2 der Pastamaschine einmal in jede Richtung durchlassen. Ich habe das Ganze dann noch auf Stufe 4 und 7 wiederholt. Wenn keine Pastamaschine vorhanden ist, dann einfach mit dem Acrylroller flach ausrollen. Nun im Backrohr für max. 30 min bei 130°C aushärten lassen. Nach dem Abkühlen, Streifen in einer Breite von 0,7cm und einer Länge von
1x 9cm
2x 11cm
2x 14cm
zuschneiden.



An jedem Streifen am oberen und unteren Ende mit einem Stanzer ein Loch hineinmachen.
Die einzelnen Streifen zu einem Stapel kombinieren, sodass das kürzeste Stücke in der Mitte ist, dann jeweils das zweitlängste auf beide Seiten und zum Schluss das Längste. An beiden Enden durch das Loch den Flügelhalter hindurchziehen und überstehende Ende abzwicken und an ein Ende des Ornaments noch eine passende Schnur als Aufhängung anbringen.
Ich bin so glücklich mit meinen beiden Ornamenten und vor allem wie genial sich das Material verarbeiten lässt, begeistert mich vollends. Ich als Chemikerin wäre gerne die Entwicklerin des Materials gewesen ;-)
lg und einen schönen zweiten Adventsonntag,
Christina

Alle Jahre wieder



…kommt nicht nur Weihnachten, sondern auch viele andere Traditionen finden Einzug im ganzen Land. So haben meine Freundinnen und ich so wie jedes Jahr unsere Adventkränze gebunden und dekoriert. Bei tollen Gesprächen und dem ein oder anderen Glaserl Wein ist das immer eine tolle Einstimmung in die Adventzeit. Heuer gilt bei mir das klare Motto: weniger ist mehr und Stress gibt’s nicht. Ich freu‘ mich drauf- mal schauen ob’s funktioniert ;-)
Schönen ersten Adventsonntag,
lg Christina



Upcycling Adventkranz für den Mann...



…oder natürlich auch für die Frau, denn es liegt mir fern hier in irgendeiner Weise zu Gendern! Ich arbeite sehr gerne mit Kupferrohren, nicht nur weil der Industrial Style total im Trend liegt, sondern auch weil das Material sich in so tolle Dinge verwandeln kann. Ich nutze es zum Beispiel als Kettenständer, Garderobenhaken, Schmuck und vieles mehr. Wenn mir dann etwas nicht mehr gefällt baue ich es einfach auseinander und mache etwas Neues daraus- also eigentlich Upcycling in seiner schönsten Form!

Du brauchst:
Cu Rohre
2 T-Stücke
5 Winkel
alte (oder auch neue) Kerzen
Rohrschneider



Welchen Durchmesser du für das Cu-Rohr nimmst spielt eigentlich keine Rolle, solange die Kerzen hineinpassen und alle Rohre, T-Stücke und Winkel den gleichen Durchmesser haben. Wie genau ihr den Adventkranz zusammensteckt bleibt eurer Fantasie und den Teilen die ihr zu Hause habt überlassen. Ich hatte noch angebrannte Christbaumkerzen in meiner Weihnachtskiste die zwar nicht perfekt vom Durchmesser passen, aber im Sinne der Nachhaltigkeit habe ich keine neuen für diesen Blogeintrag gekauft. Ich hoffe die Fotos und das Projekt gefallen euch trotzdem,
schönen letzten Tag im November,
lg Christina

Bullet Journaling - und warum es so toll ist!



Ich wollte eigentlich nicht wirklich damit anfangen. Aber wie bei so vielen anderen Themen, hat es mich dann doch gepackt und einfach nicht mehr losgelassen. Warum? Na weil es einfach genial ist. Zuerst habe ich es nicht erkannt und dachte mir nur, es geht rein um die Darstellung von Monatsseiten, Urlaubslisten,… Aber das System von Ryder Carroll ist so einfach wie auch genial. Und ja: ich habe sein Buch gelesen und nicht nur eines der Exemplare die sich nur auf die gestalterische Auslegung des Themas festgelegt haben (wobei das natürlich auch nichts schlechtes ist- hab ich auch gelesen).



Die Methode soll dabei helfen nicht nur die ganzen offenen To-Dos besser in den Griff zu bekommen, sondern zu erkennen was wirklich sinnvoll ist und welche Dinge zum Beispiel auf eine Nicht-To-Do-Liste gehören.
Und wer kennt das nicht: in der Hektik des Alltags schreiben wir Gedanken, Einkaufszettel, To-Dos… schnell und ohne System auf. Mit dem Bullet Journal kannst du nicht nur deine ganzen losen Zettel kontrollieren, sondern auch Übersichten, Habit Tracker, Bucket lists und vieles mehr erstellen. Dass das Ganze natürlich auch noch toll aussehen kann, setzt dem System für mich noch die Krone auf. So habe ich angefangen jeden Tag eine halbe Stunde früher aufzustehen (und ich dachte wirklich immer ich bin kein Morgenmensch!), mir zu überlegen was der Tag bringt, ein paar kreative Momente zu genießen und in Ruhe einen Kaffee zu trinken.



Durch meine Habit tracker, habe ich einige Gewohnheiten von mir erkannt und diese dann auch in Frage gestellt. So muss ich auch ehrlich gestehen, dass mich mein Blog manchmal gestresst hat. Ich hatte es mir selbst zum Ziel gesetzt, einmal pro Woche einen Post zu schreiben. Das habe ich jetzt auch einige Jahre durchgehalten. Aber durch mein Bullet Journal und meinen Habit Tracker habe ich erkannt, dass für mich nicht die Quantität wichtig ist, sondern die Qualität und die Einzigartigkeit meiner Arbeiten.



Mittlerweile habe ich das Bullet Journaling auch in meine Workshopliste aufgenommen, da ich denke, dass es eine tolle Methode ist um achtsamer mit sich selbst und dadurch auch mit seiner Umgebung zu sein.
Ich wünsche euch einen schönen Start in die neue Woche,
Lg Christina

Fimo Schlüsselanhänger zu Halloween



Vorab: dies ist kein bezahlter Beitrag von Fimo oder einer anderen Firma, auch gibt es keine affiliated links.
Ich arbeite gerne mit dem Material und schon als Kind habe ich mit meiner Mama ganz oft Fimo gebastelt. Heute fragen mich noch manche meiner Freundinnen was das ist? Für mich: ein geniales Material mit dem man sich wirklich austoben kann.
Ich war letztes Jahr im Finale des TOPP Star Awards und durfte dort auf der Creativeworld in Frankfurt mitdabei sein. An einem der Stände gab es von Staedtler ein neues Produkt: Fimo leather. Ich war sofort hellauf begeistert! Man kann es wie Fimo bearbeiten und backen, aber im Anschluss auch nähen, bedrucken,…Aber leider hat es noch über ein halbes Jahr gedauert bis das Material bei uns im Handel erhältlich war. Meinen ersten Versuch mit dem neuen Material möchte ich euch heute zeigen:



Du brauchst:
Fimo Leder und Fimo Soft (zum Vergleich)
Roller (oder eine Glasflasche)
runder Ausstecher
Zahnstocher
Motiv einer Spinne
Folienschreiber schwarz
Graphitpapier
Schlüsselanhängerrohlinge



Um das neue Material (Fimo leather, rot) besser vergleichen zu können, habe ich auch noch einen Anhänger mit Fimo Soft (gelb) gemacht.
Zuerst das Material gut durchkneten, mit dem Roller gleichmäßig ausrollen und anschließend mit einem runden Ausstecher einen Kreis ausstechen. Dann mit einem Zahnstocher ein Loch bohren und dabei darauf achten, dass das Loch groß genug ist für den Anhängerrohling.



Die fertigen Anhänger bei max. 130°C im Ofen für max. 30min backen. Wenn ihr eine Spinne selber zeichnen könnt, dann einfach direkt mit dem Folienschreiber loslegen, wenn nicht, dann müsst ihr das Spinnenmotiv zuerst mit einem Graphitpapier auf den Anhänger übertragen. Zu guter Letzt nur noch den Anhängerrohling durch das Loch schieben und schon ist euer Schlüsselanhänger fertig.



Fazit: Das Fimo Leder ist viel weicher zu verarbeiten und auch nach dem Backen ist der Anhänger im Gegensatz zum Soft Material nicht hart sondern weich und ich kann mir gut vorstellen, dass man das Material wirklich vernähen kann. Die Oberfläche ist wie bei richtigem Leder rau und so hat sich das Bemalen mit dem Folienschreiber als schwieriger gestaltet als bei der glatten Oberfläche des Fimo Soft.
Ich freu‘ mich auf alle Fälle schon auf weitere Projekte, denn schon nach diesem einem bin ich echt überzeugt.
Ich wünsche euch allen ein schönes Halloweenfest,
lg Christina

Senfgelb im Trend



Senfgelb ist auch in diesem Herbst wieder die Trendfarbe schlecht hin und neben einer genialen Jacke habe ich auch ein paar Servietten gefunden an denen ich einfach nicht vorbeigehen konnte. Mein „Problem“ dabei ist, dass mir die Servietten für den vorgesehenen Gebrauch einfach immer zu schade sind und deshalb musste ich mir was einfallen lassen. Beim Zusammenräumen bin ich dann auf einen kleine Dose gestoßen die sich perfekt angeboten hat, meine neuen selbstgemachten Ohrringe aufzubewahren (das DIY dazu gibt’s dann wahrscheinlich schon nächste Woche). Gemeinsam mit meinen upgecycleten Drop Gläsern (heißen die so?) ist die Dose jetzt auf einem Regal bei uns zu Hause eingezogen und erfreut mich jeden Tag!

Du brauchst für die Dose:
Servietten
Serviettenkleber oder Leim
Acryllack transparent
feiner Borstenpinsel
alte Dose



Du brauchst für die Gläser:
leere Marmeladegläser
schwarze und senfgelbe Acrylfarbe
schwarze und senfgelbe Lederbänder
kleine Gegenstände zur Deko
Teelichter


Krims-krams oder Schmuckdose
Die Serviette öffnen und die unteren beiden Schichten entfernen, sodass nur mehr die Lage mit dem Motiv übrigbleibt.
Den Unterboden der Dose sowie den Deckel mit Serviettenkleber einstreichen und die Serviette vorsichtig darauflegen. Wenn sie einmal oben ist könnt ihr sie nicht mehr bewegen, da ansonsten das Papier reißt. Die Ecken einfach vorsichtig umbiegen und alles nochmal mit Serviettenkleber einstreichen.



Bei manchen Dosen müsst ihr darauf achten, dass ihr nicht die „Verschlusseinbuchtung“ (keine Ahnung wie ich das nennen soll :-) ) mit Serviette beklebt, da ansonsten die Dose eventuell nicht mehr zugeht. Ich habe diesen Übergang einfach mit etwas Acrylfarbe bestrichen.
Nachdem alles gut getrocknet ist, noch mit Acrylklarlack überziehen. (Ist aber nicht unbedingt notwendig)



Drop Gläser
Zuerst die Etiketten von den Gläsern entfernen- dazu reicht es meistens sie einfach ein paar Stunden in einem Wasserbad liegen zu lassen.
Nun am Rand des Bodens die Farbe gezielt mit dem Pinsel herunterrinnen lassen. Wenn die Farbe zu dickflüssig ist, dann einfach etwas Wasser zugeben. Wem das Bild beim ersten Mal nicht gefällt, kann einfach nochmal mit etwas mehr Farbe darübergehen. Zum Schluss noch den Boden mit Farbe einstreichen.



An die Bänder könnt ihr nun entweder selbst gestaltete Anhänger oder andere Dekogegenständen anbringen und schon habt ihr eine trendige Tischdeko in gelb. Ich denke da werde ich mir gleich ein paar nette Leute für ein Thanksgiving Dinner einladen!
Lg und ein schönes Wochenende euch allen,
Christina

DIY Cabochon Trendkette



Und schon wida- Frida :-)
Viele in meinem Freundes- und Bekanntenkreis haben mich gefragt wer Frida eigentlich ist und warum ich so von ihr begeistert bin. Sie war eine großartige Künstlerin und ist wahrscheinlich die bekannteste Künstlerin aus Lateinamerika/ Mexiko. Auch ihre rebellische Natur und ihre zur Schau Stellung ihrer indigenen Herkunft machten sie berühmt. Aber ihr Leben war leider aus gesundheitlich Sicht kein Zuckerschlecken und es musste ihr sogar ein Unterschenkel amputiert werden- daher kommt auch der Spruch den ich zur Kette gelettert habe.



Du brauchst:
Ausdruck oder Kopie von Frida Kahlo in geeigneter Größe
Leerer Cabochon Anhänger mit Glas
Kette
Schmuckkleber
Schere

Zuerst die Oberfläche des Glascabochons gut mit Fensterreiniger von etwaigen Verunreinigungen befreien. Um den richten Ausschnitt für eure Kette zu finden, könnt ihr vorher das Cabochon über das ausgesuchte Bild bewegen. Im Anschluss den Kleber in einer dünnen Schicht auf das Cabochon auftragen und auf das Bild positionieren.



Nachdem alles getrocknet ist, einfach entlang des Cabochon ausschneiden. Etwas Kleber auf die Cabochonfassung auftragen und beide Teile zusammenführen. Um sicher zu gehen, dass alles gut hält solltet ihr den Anhänger über Nacht trocknen lassen.
Ich und meine Frida-Statement-Kette werden heute in Leibach gemeinsam ausgehen,
euch ein schönes Wochenende,
lg Christina

Frida Kahlo im Flechtwerktrend



Die Frida lässt mich dieses Jahr einfach nicht los- aber das ist auch nicht verwunderlich: sie ist eine coole Frau, liegt total im Trend und an ihren Augenbrauen gibt es einfach kein vorbeikommen. Bei mir ziert sie ja schon eine Wand und mittlerweile 2 Pölster, aber heute geht sie neue Wege. Diesmal habe ich mit einer genial einfachen Technik einen alten Mülleimer meiner Oma upgecycled (schreibt man das so :-) ). Und das Erstaunlichste daran? Auch das Material des Mülleimers liegt im Trend- also Trend über Trend über Trend.
Das Genialste allerdings an diesem DIY ist, dass man für das Übertragen des Bilds keinen Laserdrucker oder spezielle Übertragungsmedien braucht (siehe auch Serviettentransfertechnik), sondern einfach einen normalen Drucker und eine weiße Serviette…



Du brauchst:
Tintenstrahldrucker
weiße Serviette
Motiv
Bast- oder Binsenkorb
Malerkrepp
Pinsel
Serviettenkleber oder Leim
Kunstblumen

Zuerst die Serviette mit dem Malerkrepp auf einem normalen Druckerpapier festkleben und in die richtige Position in den Drucker legen (das ist meistens „upsidedown“ siehe auch Serviettentransfertechnik). Nun das Motiv in der gewünschten Größe ausdrucken, vom Papier lösen und die unteren beiden Schichten der Serviette entfernen. Anschließend das Motiv ausschneiden.



Nun etwas Leim oder Serviettenkleber auf dem Korb anbringen, das Motiv positionieren und anschließend noch mit einer Schicht Serviettenkleber versiegeln. Beim Anbringen der zweiten Schicht müsst ihr vorsichtig vorgehen um die sehr weiche Serviette nicht mit dem Pinsel zu zerstören.



Im Anschluss könnt ihr dem Bastkorb noch etwas mehr Plastizität verleihen indem ihr noch passende Kunst- oder getrocknete Blumen anbringt.

Viva la Frida!
Lg Christina

Happy Flowerness im Rahmen mit gratis Download



…den Spruch find ich einfach nur genial und so schwirrt er mir auch schon einige Zeit im Kopf herum. Eigentlich wollte ich euch ja diese Woche noch ein letztes Sommer DIY zeigen, aber nachdem ich bereits auf der Alm war, und dort schön langsam der Herbst einkehrt, habe ich mich dann doch anders entschieden. Meine letzten Rosen habe ich in meiner eigenen Blumenpresse (die Anleitung findet ihr hier) gepresst und die warteten schon auf ihre „Verarbeitung“. Deshalb gibt es heute ein ganz einfach intuitives DIY, das einfach so passiert ist, weil die Sachen auf meinem Schreibtisch herumgelegen sind. Aber sind dann oft die besten Ideen :-)



Du brauchst:
getrocknete Blumen
Stoff
Stickrahmen
Schriftzug „Happy Flowerness



Den Schriftzug kannst du in meinem Downloadbereich gratis herunterladen und entweder mit der Schere oder einfach mit dem Plotter ausschneiden. Der Schriftzug ist nicht eingefärbt, damit ihr die Schriftfarbe nach euren Wünschen anpassen könnt. Dabei darauf achten, dass der Schriftzug zu eurer Rahmengröße passt.



Den Stickrahmen öffnen und den Stoff zwischen inneren und äußeren Ring einspannen. Anschließend den Schriftzug positionieren und die getrockneten Blumen darum arrangieren. Welche Blumen ihr dabei nehmt spielt keine Rolle- Hauptsache sie gefallen!
Ich wünsch‘ euch einen schönen Start in den Spätsommer,
lg Christina

Täuschend echte Muschelschale aus Gips



Meine Schwiegermutter hat in ihrem Garten diese unglaublich große Muschelschale aus Ton stehen, die sie einmal aus einem Urlaub mitgebracht hat. Jedes mal wieder denke ich mir wie toll sie aussieht und deshalb habe ich heuer beschlossen mir einfach selber eine zu machen. Nach ein bisschen Recherche war klar, dass Gips für mein Projekt am Besten geeignet ist.



Du brauchst:
Altpapier
Alufolie
Gipsbinden
weiße und beige Acrylfarbe
Schere
flache Schüssel
Schüssel mit Wasser
altes Handtuch



Aus dem Zeitungspapier 5 Rollen drehen, diese dann mit Alufolie umwickeln und anschließend der flachen Schüssel so positionieren, dass sie in etwa wie eine Hand aussehen. Gegebenenfalls noch etwas mit der Schere abschneiden. Wichtig dabei ist, dass alles gut mit Alufolie bedeckt ist und ihr auch einen „Boden“ habt (siehe Foto).
Nun die Gipsbinden in unterschiedlichen Längen zuschneiden. Achtet darauf, dass ihr auch viele kleinere Stücke mit ca. 3-4 cm habt, um euch das arbeiten zu erleichtern.



Jeweils eine Gipsbinde in der Wasserschüssel anfeuchten bevor ihr sie verwendet und immer gut ausdrücken, da ansonsten zuviel Wasser auf eurem Objekt austritt und es ewig zum trocknen braucht oder im schlimmsten Fall, sich die Zeitung darunter ansaugt.
Im ersten Schritt die ganze Innenseite der Muschel gut mit Gipsbinden auslegen und insbesondere kleine Falten bzw. Gräben zwischen den einzelnen Rollen legen, damit es später wie die Rundungen der Muschel aussehen. Anschließend durchtrocknen lassen und hier nicht zu voreilig wieder starten, denn ansonsten weicht sich eure Muschel mit den neuen Gipsbinden wieder zusehr auf und könnte zusammenfallen.
Die getrocknete Muschel von ihrer Unterkonstruktion entfernen und jeweils auf der Innen- und Außenseite noch eine weitere Lage Gips aufbringen. Dazwischen immer wieder gut trocknen lassen.



Zum Schluss habe ich die Muschel noch mit einer Mischung aus weißer und beiger Acrylfarbe überzogen um die noch sichtbaren Gitterstrukturen der Gipsbinden zu übermalen.
Meine Muschel kann ich zwar nicht in den Garten stellen, aber als Deko bei mir im Haus macht sie sich super und ich bin ganz begeistert über die Arbeit mit Gipsbinden. Ich habe ganz vergessen wieviel Spaß das macht!
Einen schönen kreativen Mittwoch euch allen,
lg Christina

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